Echtgeld Casino Apps 2026 in der Schweiz: Wege, Regeln, Anbieter
Wer in der Schweiz mit Echt Geld auf einer Casino-App spielen will, hat genau zehn seriöse Optionen. Jede dieser Adressen ist die Online-Verlängerung eines landbasierten Schweizer Spielcasinos, jede verfügt über eine Konzession der ESBK und arbeitet nach den Regeln des Geldspielgesetzes von 2019. Wer hier liest, sucht Orientierung – bei der rechtlichen Lage, bei den technischen Möglichkeiten der App und bei der Frage, welches Angebot am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Die folgende Übersicht schafft Klarheit zu diesen drei Punkten.

Stand: 1 Oktober 2026 · Geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.
Inhaltsverzeichnis
- Funktionsweise: Was eine Echtgeld-Casino-App in der Schweiz tut
- Rechtslage: Wo Echtgeld-Apps erlaubt sind und wo nicht
- Spielerschutz: Wie die Schweiz ihre Spielerinnen schützt
- Krypto und Anonymität: Warum es hier keinen Platz dafür gibt
- Zahlungen und Auszahlungsgeschwindigkeit: Was hereinkommt und wie es rauskommt
- Boni und Freispiele: Was die Anbieter bieten und was es kostet
- Mobile und App: Wie die Schweizer Anbieter das Telefon bespielen
- Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos im Vergleich
- Was die Spielerin aus all dem mitnimmt
- Häufig gestellte Fragen
Funktionsweise: Was eine Echtgeld-Casino-App in der Schweiz tut
Eine Echtgeld-Casino-App ist kein anderes Produkt als die Browser-Version desselben Anbieters. Sie ist eine für den Touchscreen verkleinerte Variante desselben Spielkontos, desselben Geldtransfers und derselben Spielauswahl. Wer sich auf Jackpots.ch im Browser anmeldet, dasselbe Konto dann auf dem Telefon öffnet, spielt gegen dieselbe Spielbank, mit demselben Geld, unter derselben Lizenz. Das unterscheidet die Schweiz grundlegend von Märkten, in denen Casino-Apps ausländischer Anbieter separat beworben werden — hier ist die App das Zweitgesicht eines Spielbank-Konzessionärs, nicht das Hauptgesicht.

Das hat konkrete Folgen. Die Einzahlung läuft über Schweizer Zahlungsmittel: TWINT, PostFinance, Schweizer Bankkonto, Kreditkarte, paysafecard. Wer mit Kryptowährungen einzahlen will, findet bei den zehn ESBK-Lizenznehmern keine Anlaufstelle. Krypto fällt durch das Geldspielgesetz, weil anonymes Spielen rechtlich nicht möglich ist und jede konzessionierte Spielbank die Identität der Spielenden vor der ersten Auszahlung vollständig verifiziert. Auch eine Bargeldeinzahlung am Schalter ist ausgeschlossen — die App ist die digitale Verlängerung, das Bargeld bleibt dem Haus am See vorbehalten.
Grundprinzip: Drei Akteure, eine Konzession
Die Spielbank, die Aufsicht und die Spielerin — das sind die drei Akteure, die jede Transaktion bestimmen. Die Spielbank ist ein Schweizer Casino mit einer B-Konzession oder A-Konzession, das seine Online-Spiele unter einer Erweiterung derselben Konzession betreibt. Die Aufsicht ist die ESBK (Eidgenössische Spielbankenkommission), die in Bern über Konzessionen, Sozialkonzepte und die Sperrliste wacht. Die Spielerin wählt aus dem Spielangebot, zahlt ein, spielt, und beantragt eine Auszahlung — die Spielbank prüft die Identität, wäscht das Geld, zahlt aus. Dazwischen liegt nichts.
Diese Klarheit ist das, was die Schweizer Landschaft von ausländischen Online-Casinos unterscheidet. Im Ausland ist die Lizenz oft offshore, der Sitz der Gesellschaft in einer Steueroase, die Aufsicht eine ausgestellte Erlaubnis gegen Gebühr. In der Schweiz ist die Lizenz an ein Haus gebunden, das die Spielerin im Zweifel zu Fuss betreten kann — das Grand Casino Baden etwa, das hinter Jackpots.ch steht, ist ein Gebäude, das auch ohne Bildschirm existiert. Diese Bindung an einen Schweizer Standort, mit Schweizer Personal und Schweizer Aufsicht, ist der Grund, warum das Wort «seriös» hier weniger Marketing und mehr Beschreibung ist.
Rechtslage: Wo Echtgeld-Apps erlaubt sind und wo nicht
In der Schweiz gilt das Geldspielgesetz (BGS), in Kraft seit dem 1. Januar 2019. Es regelt drei Dinge, die für eine Echtgeld-Casino-App entscheidend sind: Wer eine Konzession bekommt, wie die Spielerin geschützt wird, und was mit Anbietern passiert, die ohne Konzession in den Schweizer Markt drängen.

Die geschlossene Liste: Wer spielen darf
Eine Online-Spielbank in der Schweiz ist keine eigene Lizenz, sondern eine Erweiterung der Konzession eines landbasierten Casinos. Wer in Pfäffikon das Swiss Casinos am See betreibt, darf seit dem 2. September 2019 auch Swisscasinos.ch betreiben. Wer das Grand Casino Baden betreibt, darf seit dem 5. Juli 2019 Jackpots.ch betreiben. Diese Bindung gilt für alle zehn Anbieter, die heute auf der ESBK-Liste stehen — jedes Online-Angebot hat ein Schweizer Haus, das vor dem Bildschirm existiert hat.
Eine ausländische Marke kann diese Lizenz nicht bekommen, auch nicht durch Zahlung, auch nicht durch eine Zwischenholding in der Schweiz. Das Geldspielgesetz schliesst diesen Weg bewusst aus. Wer eine «Schweiz-Lizenz» anpreist und keine der zehn ESBK-Adressen nennt, bewirbt entweder eine Lizenz, die es nicht gibt, oder eine Lizenz einer ausländischen Behörde, die in der Schweiz nichts gilt. Beides ist nach Art. 74 BGS problematisch — Werbung für nicht bewilligte Spiele ist verboten.
Die Sperrliste und das, was sie für die Spielerin bedeutet
Anbieter ohne Schweizer Konzession landen auf der Sperrliste der ESBK. Die Liste wird regelmässig aktualisiert und führt dazu, dass die Internet-Adresse in der Schweiz nicht mehr aufrufbar ist — ein DNS-Block, technisch einfach, juristisch durch Art. 86 BGS gedeckt. Wer über einen ausländischen Anbieter spielt, spielt damit gegen das Schweizer Recht und ohne Schweizer Schutz. Die ESBK stellt klar, dass die Strafverfolgung den Anbieter trifft, nicht die Spielerin. Aber die Spielerin verliert in derselben Sekunde jeden Schutz: kein Sozialkonzept, keine Spielsperre, keine Auszahlungsgarantie, kein Rechtsweg bei Streit.
Die Spielerin auf einer ausländischen Seite tut also etwas, das sie selbst wenig kostet, aber ihr alles nimmt, was die Schweizer Aufsicht bietet. Sie gewinnt vielleicht einen Bonus ohne Einzahlung, den die Schweizer Anbieter aus regulatorischen Gründen nicht anbieten dürfen. Sie verliert im Streitfall den Zugang zum Geld und zum Rechtsweg. Wer den Bonus sucht, bezahlt dafür mit dem Schutz.
Spielerschutz: Wie die Schweiz ihre Spielerinnen schützt
Die Schweiz hat eines der dichtesten Spielerschutz-Regime in Europa. Drei Werkzeuge greifen ineinander: die Sozialkonzepte der Anbieter, die obligatorische Spielsperre und die Einschränkungen bei Werbung und Boni.
Sozialkonzept und Identitätsprüfung
Jeder konzessionierte Anbieter betreibt ein Sozialkonzept — ein Pflichtprogramm zur Früherkennung problematischen Spielverhaltens. Es verpflichtet die Spielbank unter anderem, von Spielerinnen und Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einzufordern; ohne Unterlagen oder bei unzureichenden finanziellen Verhältnissen wird die Person gesperrt. Es verpflichtet auch zu Schulungen des Personals, zur Aufzeichnung von Spielverhalten und zur Meldung auffälliger Muster an die Aufsicht. Das ist nicht das, was die Werbung der Anbieter zeigt, aber es ist das, was die Konzession voraussetzt.
Die Identitätsprüfung ist vollständig und obligatorisch. Wer spielen will, weist sich aus — Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Führerausweis reichen je nach Anbieter. Wer eine Auszahlung beantragt, weist sich ein zweites Mal aus, denn das Geld geht auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet. Anonyme Spielkonten, Pseudonyme, Überweisungen an Drittkonten — alles ausgeschlossen.
Spielsperre und Spielpause
Die Spielsperre ist das wichtigste Werkzeug im Schutzsystem. Eine bei Jackpots.ch beantragte Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Die Spielerin sperrt sich also nicht bei einem Anbieter, sondern bei allen — gleichzeitig, vollständig, sofort. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Grund der Sperre nicht mehr besteht.
Neben der harten Sperre gibt es die weicheren Werkzeuge: Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, Selbsttests, Spielpausen. Bei Jackpots.ch etwa kann eine Spielpause zwischen 15 Minuten und maximal 6 Monaten festgelegt werden, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien. Wer eine Pause will, bekommt sie granular. Wer eine Sperre will, bekommt sie scharf.
| Schutzinstrument | Wirkung | Aufhebung |
|---|---|---|
| Einzahlungslimit (z.B. CHF 50.- pro Woche) | Deckelt das eigene Spielbudget | Jederzeit, vom Konto aus |
| Verlustlimit | Stoppt die Sitzung bei einem definierten Verlust | Jederzeit, vom Konto aus |
| Spielpause (15 Min. bis 6 Monate) | Blockiert das Konto temporär, wahlweise pro Kategorie | Automatisch nach Ablauf |
| Freiwillige Spielsperre | Blockiert alle konzessionierten Angebote in der Schweiz und Liechtenstein | Frühestens nach 3 Monaten, nur wenn Grund entfällt |
| Sozialkonzept (anbieterseitig) | Anbieter fordert Einkommensnachweis bei häufigem/hohem Spiel | Anbieter entscheidet; bei unzureichendem Nachweis: Sperre |
Werbung, Bonus und das, was nicht erlaubt ist
Art. 74 BGS regelt die Werbung: Sie darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, keine Minderjährigen oder gesperrten Personen ansprechen, keine nicht bewilligten Spiele bewerben. Was das für die Spielerin bedeutet, ist eine vergleichsweise zurückhaltende Werbelandschaft. Kein Bonus ohne Einzahlung, kein 80-Fee-Speen-Bombardement auf der Startseite, kein Affiliate-Modell, das Spielende mit Gutscheinen in ausländische Casinos lockt.
Die Bonusangebote der zehn ESBK-Lizenznehmer sind dadurch enger als das, was eine Spielerin aus dem EU-Ausland kennt. Wer einen No-Deposit-Bonus sucht, findet ihn bei keinem der zehn Anbieter — er ist nach Schweizer Recht nur schwer darstellbar, weil er an die Pflicht zur Identitätsprüfung und an die Pflicht zur Vermeidung anreizender Werbung stösst. Die Anbieter kompensieren mit Einzahlungsboni, Cashback, gelegentlichen Freispielen — alles an die Einzahlung gekoppelt, alles mit Umsatzbedingungen, alles transparent in den Bonusbedingungen ausgewiesen.
Krypto und Anonymität: Warum es hier keinen Platz dafür gibt
Wer eine Krypto-Casino-App in der Schweiz sucht, sucht etwas, das es nach dem Geldspielgesetz nicht geben darf. Die Gründe sind drei: Anonymität, Geldwäscherei und fehlende Aufsicht.
Keine Anonymität, kein Pseudonym
Jeder konzessionierte Anbieter verifiziert die Identität der Spielenden vor der ersten Auszahlung, vollständig, mit amtlichem Dokument. Eine Bitcoin-Adresse ist kein Ausweis, eine Wallet-ID ist keine Aufenthaltsbewilligung. Wer mit Krypto einzahlt, müsste trotzdem seine Identität preisgeben — und hätte dann einen Krypto-Eingang auf seinem Bankkonto, der die Steuerbehörden interessiert. Der «Vorteil» von Krypto — die Anonymität — wird durch die Identitätsprüfung aufgehoben, bevor er zum Tragen kommt.
Keine Lizenz ohne Aufsicht
Eine Krypto-Casino-App läuft typischerweise auf einer Lizenz aus Curaçao, Malta oder einer anderen Offshore-Gerichtsbarkeit. Diese Lizenzen gelten in der Schweiz nichts, und die Anbieter landen auf der Sperrliste der ESBK, sobald sie Schweizer Spielerinnen ansprechen. Der Zugang wird über DNS-Block gesperrt, das Spiel wird zur rechtlichen Grauzone, das Geld zur Frage ohne Antwort, wenn der Anbieter nicht auszahlt.
Was die Spielerin dadurch verliert
Die Liste der Schweizer Schutzmassnahmen ist lang: Sozialkonzept, Spielsperre, Einzahlungslimiten, Beschwerderecht bei der Aufsicht, Schutz vor aggressiver Werbung. Wer im Ausland spielt, hat nichts davon. Im besten Fall gewinnt sie und bekommt das Geld ausgezahlt. Im schlechteren Fall gewinnt sie und der Anbieter findet einen Grund, die Auszahlung zu verzögern, zu kürzen oder zu verweigern. Die Spielerin hat dann keinen Schweizer Richter, der ihre Beschwerde ernst nimmt, keine Schweizer Aufsicht, die Druck macht, keine Spielsperre, die sie vor sich selbst schützt. Wer bei einem lizenzierten Schweizer Anbieter spielt, profitiert hingegen von einer klaren Rechtslage und staatlicher Aufsicht.
Zahlungen und Auszahlungsgeschwindigkeit: Was hereinkommt und wie es rauskommt
In der Schweiz zahlt die Spielerin mit Schweizer Zahlungsmitteln ein, und sie bekommt das Geld auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto ausgezahlt. Die Vielfalt ist kleiner als im EU-Ausland, aber sie deckt alles, was eine Schweizer Spielerin auf dem Telefon hat: TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Apple Pay, paysafecard, Banküberweisung, vereinzelt Skrill und Neteller.
Einzahlung: Was hereinkommt
Die meisten Anbieter setzen die Mindesteinzahlung bei CHF 10.-. Das ist niedrig genug, um das Spielbudget für eine erste Sitzung darzustellen, und hoch genug, um die Einzahlung als bewusste Handlung zu markieren. Wer unter CHF 10.- einzahlen will, bekommt bei den meisten Anbietern eine Fehlermeldung.
Die Geschwindigkeit ist bei den meisten Methoden sofort. TWINT-Einzahlungen werden sofort verarbeitet, sobald die Zahlung in der App bestätigt ist. Kreditkarten und Apple Pay gehen in Sekunden. PostFinance und Banküberweisung brauchen einen Werktag, in seltenen Fällen zwei. Gebühren fallen bei den meisten Anbietern keine an — Casino777.ch etwa erhebt für Einzahlungen keine Gebühren, Mycasino.ch weder für Ein- noch für Auszahlungen.
| Anbieter | Mindesteinzahlung | Einzahlungsmethoden | Gebühren |
|---|---|---|---|
| Swisscasinos.ch | n/a | Visa, Mastercard, Diners Club, TWINT, PostFinance, Apple Pay, paysafecard, Banküberweisung | Keine Angabe |
| Starvegas.ch | CHF 10.- | Visa/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon, paysafecard | Keine Angabe |
| Jackpots.ch | n/a | TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay, Paysafecard | Keine |
| 7melons | CHF 10.- (PostFinance bis CHF 100’000.-) | TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance, Paysafecard | Keine Angabe |
| Casino777.ch | n/a | Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card, Banküberweisung | Keine |
| Pasino.ch | CHF 10.- | Twint, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill, Banküberweisung | Keine Angabe |
| Admiral.ch | n/a | Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay, Twint | Keine Angabe |
| Swiss4win.ch | CHF 10.- | TWINT (ohne Zusatzgebühren) | Keine |
| Casineo.ch | CHF 10.- | TWINT, Kreditkarten, PostFinance | Keine Angabe |
| Mycasino.ch | n/a | Vollständige Liste nicht in Forschungsbeleg | Keine (auch für Auszahlung keine) |
Auszahlung: Wie es rauskommt
Die Auszahlung läuft über dasselbe Konto, in derselben Währung, auf dasselbe Bank- oder Postkonto. Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen — das Geld geht zwingend auf ein Schweizer Konto der Spielerin. Bei Jackpots.ch ist die Banküberweisung die langsamste Auszahlungsmethode und benötigt 1 bis 2 Werktage, bis der Betrag auf dem Spielerkonto verfügbar ist. Bei Mycasino.ch dauern Auszahlungen in der Regel 1 bis 3 Werktage; die genaue Dauer hängt vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank ab.
Der Mindestbetrag für eine Auszahlung liegt bei den meisten Anbietern bei CHF 10.-. Bei Mycasino.ch wird der Betrag vollständig ausgezahlen, wenn das Guthaben darunter liegt — die Spielerin bekommt also auch den letzten Franken aufs Konto, ohne dass ein Restbetrag im Spielkonto versauert. Bei Pasino.ch liegt der Mindestbetrag für eine Auszahlung bei CHF 0.01 — der niedrigste Wert, der technisch möglich ist.
Was die Spielerin beachten sollte
Zwei Dinge, die auf den Seiten der Anbieter klein gedruckt stehen, aber im Streitfall gross werden: Die Auszahlung geht nur auf das eigene Konto, und die Identitätsprüfung muss vor der ersten Auszahlung abgeschlossen sein. Wer sich vor der Einzahlung nicht ausweist, zahlt ein, spielt, gewinnt, beantragt die Auszahlung — und muss dann warten, bis die Prüfung durch ist. Wer das Konto nicht auf seinen Namen hat, etwa ein Gemeinschaftskonto mit dem Partner, bekommt das Geld nicht ausgezahlt. Das sind die zwei häufigsten Gründe, warum eine Auszahlung «ewig dauert»: nicht die Bank, sondern die Dokumentation.
Boni und Freispiele: Was die Anbieter bieten und was es kostet
Die zehn ESBK-Lizenznehmer bieten keine No-Deposit-Boni. Wer einen Bonus ohne Einzahlung sucht, sucht etwas, das nach Schweizer Aufsicht kaum denkbar ist — die Anbieter müssten die Identität prüfen, ohne dass die Spielerin je eingezahlt hat, und sie müssten einen Bonus anbieten, der nach Art. 74 BGS nicht als «aufdringliche Werbung» interpretiert werden darf. Stattdessen gibt es Einzahlungsboni, die an die erste Einzahlung gekoppelt sind, und gelegentliche Freispiele, die mit einer Einzahlung kommen.
Die zwei Anbieter mit klar dokumentiertem Willkommensbonus
Zwei der zehn Anbieter sind im Forschungsbeleg mit konkreten Bonusbedingungen vertreten: Jackpots.ch und Mycasino.ch. Beide koppeln den Bonus an die erste Einzahlung, beide haben Umsatzbedingungen, beide haben Fristen. Was sie unterscheidet, ist die Grosszügigkeit — und genau dort fängt die Analyse an.
Jackpots.ch bietet Neukunden auf die ersten vier Einzahlungen einen Willkommensbonus von insgesamt bis zu CHF 2’200.- sowie 200 Freespins, wobei die erste Einzahlung zu 100% bis CHF 700.- verdoppelt wird. Die Freespins werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.- vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung beträgt das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen, umzusetzen innerhalb einer Frist von standardmässig 1 Monat.
Mycasino.ch bietet einen Willkommensbonus von 100% auf die erste Einzahlung bis CHF 300.- sowie 200 Freispiele; die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.- erfolgen. Der Bonusbetrag muss innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung 35-mal umgesetzt werden. Die 200 Freispiele sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig.
Was die Zahlen bedeuten: Der Bonus im Rechenbeispiel
Die Bonusbedingungen lesen sich als Zahlensalat, bis man sie rechnet. Nehmen wir das Angebot von Jackpots.ch: Eine Spielerin zahlt CHF 100.- ein, bekommt den Bonus von CHF 100.-, und muss diesen CHF 100.- Bonus 30-mal an Spielautomaten umsetzen. Das ergibt einen erforderlichen Umsatz von CHF 3’000.-. Bei einem durchschnittlichen Slot-Einsatz von CHF 0.20 pro Spin sind das 15’000 Spins. Bei 5 Sekunden pro Spin sind das 75’000 Sekunden, also rund 21 Stunden reines Spielen innerhalb eines Monats.
Wer die Tischspiele vorzieht, bekommt den Bonus 300-mal umgesetzt — das wären CHF 30’000.-, die durch die Tischspiele müssen. Bei einem Blackjack-Einsatz von CHF 5.- pro Hand sind das 6’000 Hände, bei 30 Sekunden pro Hand sind das 180’000 Sekunden, also 50 Stunden. Der Bonus ist nominell grosszügig, aber er kostet Zeit — und er kostet Geld, denn das Haus hat einen Vorteil.
Der erwartete Verlust: Was der Bonus wirklich kostet
Ein Bonus ist kein Geschenk, er ist ein Handel. Die Spielerin bekommt Geld, der Anbieter bekommt Spielzeit. Was die Spielzeit kostet, hängt vom Hausvorteil des Spiels ab. Bei Spielautomaten mit einem RTP von 96% liegt der Hausvorteil bei 4%. Bei einem erforderlichen Umsatz von CHF 3’000.- ist der erwartete Verlust CHF 120.- — die Spielerin gibt also CHF 120.- an das Haus ab, um den Bonus von CHF 100.- freizuspielen. Der Bonus «kostet» unter diesen Bedingungen etwa CHF 20.-, vorausgesetzt, die Spielerin spielt ausschliesslich am Slot und erreicht genau den erforderlichen Umsatz.
Die Bandbreite des erwarteten Verlusts liegt — je nach RTP und Spiel — zwischen rund CHF 100.- und CHF 200.- für einen Bonus von CHF 100.- an Spielautomaten. Das ist die Spanne, in der sich der «reale Preis» des Bonus bewegt. Wer den Bonus nimmt, akzeptiert diesen Preis. Wer ihn ablehnt, zahlt ihn nicht — verzichtet aber auch auf den Bonus.
Was die Spielerin daraus mitnimmt
Drei Dinge, die auf jeder Bonus-Seite stehen, aber selten so klar: Der Bonus ist an eine Einzahlung gekoppelt, der Bonus hat eine Umsatzbedingung, der Bonus hat eine Frist. Wer den Bonus will, muss innerhalb der Frist den Umsatz erreichen. Wer die Frist verpasst, verliert Bonus und Gewinne. Wer die Umsatzbedingung nicht versteht, kann nicht abschätzen, was der Bonus wirklich kostet. Die Anbieter schreiben die Bedingungen in ihre Bonus-AGB — die Spielerin liest sie dort, oder sie fragt den Support, oder sie lässt den Bonus bleiben.
Mobile und App: Wie die Schweizer Anbieter das Telefon bespielen
Die App-Frage hat in der Schweiz eine andere Gestalt als im EU-Ausland. Es gibt keinen App Store, in dem «Online Casino Schweiz» als Kategorie steht, und keine ausländische Marke, die ihre App aggressiv bewirbt. Die zehn ESBK-Lizenznehmer bieten ihre Spiele als mobile Web-Version und — je nach Anbieter — als native App im App Store oder bei Google Play an. Beide Wege führen auf dasselbe Konto, mit denselben Spielen und derselben Lizenz.
Mobile Web versus native App
Die mobile Web-Version ist eine für Smartphones optimierte Webseite. Sie läuft im Browser, ohne Download, ohne Update, ohne Speicherplatz auf dem Telefon. Sie funktioniert auf iOS und Android gleichermassen, mit denselben Spielen und derselben Benutzeroberfläche. Der Nachteil ist die Bindung an den Browser — wer die Seite nicht als Lesezeichen speichert, muss sie jedes Mal neu suchen.
Die native App ist eine für das Betriebssystem gebaute Anwendung. Sie liegt auf dem Startbildschirm, lädt schneller, nutzt die Hardware des Telefons besser und erlaubt Push-Benachrichtigungen — was allerdings bei einer Casino-App heikel ist, weil die Aufsicht aufdringliche Werbung kritisch sieht. Die meisten Schweizer Anbieter setzen auf mobile Web und bieten die App als Ergänzung, nicht als Hauptzugang.
Was die App auf dem Telefon kann
Die App kann alles, was die Browser-Version kann: Einzahlung, Spiel, Auszahlung, Kontakt mit dem Support, Beantragung einer Spielpause. Sie kann nicht, was die Browser-Version auch nicht kann: Bargeld einzahlen, anonym spielen, das Spielkonto umgehen. Die Identitätsprüfung läuft in der App genauso wie im Browser — wer die App öffnet, ist identifiziert, wer das Spiel startet, ist registriert, wer die Auszahlung beantragt, ist verifiziert.
Die zwei Anbieter mit klar dokumentiertem Spielangebot
Zwei Anbieter sind im Forschungsbeleg mit konkreten Zahlen zum Spielangebot vertreten: Jackpots.ch bietet über 2’500 Casino-Spiele an, das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Mycasino.ch bietet über 3’000 Spiele an, das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Beide Zahlen sind Stand 2026, und beide Zahlen sind Grössenordnungen, keine Präzision — der genaue Stand schwankt täglich, weil neue Spiele hinzukommen und alte gehen.
Die Spielauswahl ist bei beiden Anbietern breit: Spielautomaten, Tischspiele, Live-Casino, Jackpot-Spiele. Was fehlt, ist die Sportwette — die ist nach Schweizer Recht eine eigene Konzession, die Gespa (vormals Comlot) vergibt, und die fällt nicht unter die ESBK-Lizenz der Spielbanken. Wer bei Jackpots.ch spielt und wetten will, muss zu einem anderen Anbieter.
Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos im Vergleich
Die folgenden zehn Anbieter sind die einzigen in der Schweiz, die eine Echtgeld-Casino-App mit ESBK-Konzession betreiben. Die Liste ist geschlossen — kein weiterer Anbieter kann hinzukommen, solange das Geldspielgesetz gilt. Die Reihenfolge ist die der ESBK-Liste und folgt damit weder einer Bewertung noch einer Empfehlung. Sie ist die Reihenfolge, in der die Online-Konzessionen erteilt wurden.
| Anbieter | Landbasierte Spielbank | Online seit |
|---|---|---|
| Swisscasinos.ch | Casino Pfäffikon (Swiss Casinos) | 02.09.2019 |
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 |
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 |
| Starvegas.ch | Casino Interlaken | 24.02.2020 |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 |
| Swiss4win.ch | Casino Lugano | 01.03.2021 |
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 |
| Casineo.ch | Casino Locarno | 17.03.2026 |
Swisscasinos.ch — die Erweiterung von Swiss Casinos Pfäffikon
Swisscasinos.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Pfäffikon am Zürichsee, eines der ältesten und renommiertesten Häuser der Schweiz. Die Online-Konzession wurde am 2. September 2019 erteilt — mitten in der Startphase des neuen Geldspielgesetzes. Das Haus steht für Swissness: Schweizer Standort, Schweizer Personal, Schweizer Aufsicht.
Bei den Zahlungsmethoden ist Swisscasinos.ch breit aufgestellt: Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Damit deckt der Anbieter alle gängigen Schweizer Wege ab, inklusive der beiden Karten-Netzwerke, die im EU-Ausland oft nur teilweise akzeptiert werden (Diners Club, Discover). Gebühren werden in den verfügbaren Belegen nicht ausgewiesen — ein Hinweis, aber keine Aussage.
Swisscasinos.ch richtet sich an Spielerinnen, die das Haus am See kennen und auf dem Telefon dieselbe Qualität erwarten. Die App ist solide, die Auszahlung läuft über Schweizer Konten, die Identitätsprüfung vollständig. Wer ein Haus mit langer Schweizer Geschichte sucht, findet es hier — auf dem Bildschirm genauso wie am Ufer des Zürichsees.
Jackpots.ch — die Erweiterung des Grand Casino Baden
Jackpots.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Baden, des ersten Schweizer Casinos, das am 5. Juli 2019 eine Online-Konzession erhielt. Das Grand Casino Baden ist das grösste Spielcasino der Schweiz, mit einer langen Geschichte und einem prominenten Standort in der Aargauer Bäderstadt. Online ist Jackpots.ch der Anbieter mit dem umfangreichsten Spielangebot unter den dokumentierten Referenzierten: über 2’500 Casino-Spiele, Live-Casino von Evolution und Pragmatic Play.
Der Willkommensbonus ist grosszügig: bis zu CHF 2’200.- und 200 Freespins auf die ersten vier Einzahlungen, die erste Einzahlung 100% bis CHF 700.-. Die Freespins werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.- vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar — was den Wert relativiert, weil die Spielerin nicht selbst wählt, an welchem Slot sie spielt. Die Umsatzbedingung beträgt das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen, umzusetzen innerhalb eines Monats. Die Mindesteinzahlung für die Freespins liegt über dem Standard von CHF 10.-, was die Schwelle für ein «Geschenk» erhöht.
Die Auszahlung läuft ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet. Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen. Die Banküberweisung ist die langsamste Methode mit 1 bis 2 Werktagen. Die Spielerin, die das schnellste Geld will, kommt mit dem Bankkonto aus, aber wartet — die Spielerin, die sofort zahlt, hat das Geld am nächsten Werktag.
Jackpots.ch ist der Anbieter für Spielerinnen, die das grösste Spielangebot und den höchsten Bonus suchen. Wer den Bonus nimmt, muss die Umsatzbedingung verstehen — 30-fach am Slot ist machbar, 300-fach am Tisch ist kaum zu schaffen. Wer den Bonus lässt, zahlt keinen erwarteten Verlust, verzichtet aber auf das Bonusgeld. Für beide Wege gilt: das Haus hat den Vorteil, die Spielerin die Unterhaltung.
Mycasino.ch — die Erweiterung des Grand Casino Luzern
Mycasino.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Luzern, eines der wenigen Häuser in der Zentralschweiz mit langer Casino-Tradition. Die Online-Konzession wurde am 22. August 2019 erteilt. Das Haus steht für die Schweiz der Seen und Berge, das Online-Angebot für ein vollständig kostenfreies Zahlungsprofil — weder Ein- noch Auszahlungen kosten Gebühren.
Der Willkommensbonus ist 100% auf die erste Einzahlung bis CHF 300.- sowie 200 Freispiele. Die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.- erfolgen — eine der niedrigsten Bonusschwellen unter den dokumentierten Anbietern. Der Bonusbetrag muss innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung 35-mal umgesetzt werden — etwas höher als bei Jackpots.ch (30-fach), aber mit einem niedrigeren maximalen Bonusbetrag. Die 200 Freispiele sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig — das ist echtes Geld ohne Bedingung, aber nur 72 Stunden.
Das Spielangebot ist das grösste unter den dokumentierten Anbietern: über 3’000 Spiele, Live-Casino von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming. Die Auszahlungen dauern in der Regel 1 bis 3 Werktage, die genaue Dauer hängt vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank ab. Die Mindestauszahlung liegt bei CHF 10.-; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden — die Spielerin bekommt also auch den letzten Franken.
Für eine Spielsperre verlangt Mycasino.ch eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweisdokuments — Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis. Das ist eine konsequente Anwendung des Sozialkonzepts: wer sich sperren will, muss sich identifizieren, weil eine Sperre ohne Identität wertlos wäre.
Mycasino.ch ist der Anbieter für Spielerinnen, die das grösste Spielangebot, ein kostenfreies Zahlungsprofil und einen niedrigschwelligen Bonus suchen. Wer den Bonus nimmt, hat 30 Tage Zeit für die 35-fache Umsatzbedingung — machbar für jemanden, der regelmässig spielt, sportlich für jemanden, der nur eine Session macht. Die 200 Freespins sind das eigentliche Geschenk, weil sie keiner Umsatzbedingung unterliegen — die Spielerin spielt, was sie gewinnt, ist ihres.
Casino777.ch — die Erweiterung des Casino Davos
Casino777.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Davos, eines der traditionsreichsten Häuser in den Bündner Bergen. Die Online-Konzession wurde am 9. September 2019 erteilt. Das Haus steht für die Schweiz des Engadins und der Skipisten, das Online-Angebot für eine breite Zahlungspalette ohne Gebühren.
Casino777.ch akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung — und erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren. Damit ist Casino777.ch der Anbieter mit dem klarsten Gebührenprofil unter den dokumentierten Referenzierten: die Spielerin zahlt den Betrag, den sie einzahlt, ohne Aufschlag. Was im EU-Ausland selbstverständlich klingt, ist in der Schweiz nicht selbstverständlich — einige Anbieter geben keine Auskunft über Gebühren, andere berechnen sie bei bestimmten Methoden.
Zum Willkommensbonus, zur Umsatzbedingung und zum Spielangebot gibt der Forschungsbeleg keine konkreten Zahlen. Das ist kein Urteil, es ist eine Lücke — die Lücke gehört auf die Seite, nicht in eine erfundene Spezifikation. Casino777.ch ist der Anbieter für Spielerinnen, die keine Einzahlungsgebühren zahlen wollen und ein Haus aus den Bergen suchen. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, findet alle Details direkt beim Anbieter.
Starvegas.ch — die Erweiterung des Casino Interlaken
Starvegas.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Interlaken, eines der touristischsten Häuser der Schweiz. Die Online-Konzession wurde am 24. Februar 2020 erteigt. Das Haus steht für das Berner Oberland und die internationale Klientel, das Online-Angebot für eine besonders breite Zahlungspalette inklusive Skrill und Neteller.
Starvegas.ch akzeptiert für Einzahlungen Visa/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-. Mit Skrill und Neteller bedient Starvegas.ch die Spielerinnen, die ein E-Wallet einer Schweizer Bankverbindung vorziehen — was im EU-Ausland Standard ist, in der Schweiz aber nur wenige Anbieter anbieten. Aircash Abon ist eine slowenische Zahlungsmethode, die für die Touristensaison relevant sein dürfte.
Starvegas.ch ist der Anbieter für Spielerinnen, die mit Skrill oder Neteller einzahlen wollen und ein Haus mit Tourismusgeschichte vornehmen. Wer E-Wallets schätzt, kommt hier hin — wer ein Schweizer Bankkonto hat, ebenso. Die Details zum aktuellen Bonus sind auf der Webseite des Anbieters einsehbar.
7melons — die Erweiterung des Grand Casino Bern
7melons ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Bern, eines der wenigen Häuser in der Bundesstadt. Die Online-Konzession wurde am 15. September 2020 erteilt. Das Haus steht für die Schweizer Hauptstadt und ihre Verwaltung, das Online-Angebot für eine Zahlungspalette mit hoher Obergrenze bei PostFinance.
7melons akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei CHF 10.- und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.-. Damit ist 7melons der Anbieter mit der höchsten dokumentierten Einzahlungsgrenze unter den dokumentierten Referenzierten — was für High-Roller relevant ist, die nicht in mehreren Tranchen einzahlen wollen. Für die meisten Spielerinnen ist CHF 100’000.- eine Zahl jenseits der Realität.
7melons ist der Anbieter für Spielerinnen, die mit grossen Beträgen einzahlen wollen und ein Haus in der Bundesstadt suchen. Wer kleine Beträge einzahlt, sieht keinen Unterschied zu anderen Anbietern. Ob ein Willkommensbonus verfügbar ist, zeigt ein Klick auf die Startseite des Casinos.
Pasino.ch — die Erweiterung des Casino Meyrin
Pasino.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Meyrin, eines der wenigen Häuser in der Romandie mit langer Geschichte. Die Online-Konzession wurde am 16. November 2020 erteilt. Das Haus steht für die Genferseeregion und ihre Sprache, das Online-Angebot für eine der niedrigsten Auszahlungsgrenzen auf dem Markt.
Pasino.ch akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01. Damit ist Pasino.ch der Anbieter mit der niedrigsten Auszahlungsgrenze unter den dokumentierten Referenzierten — die Spielerin bekommt auch den letzten Rappen ausgezahlt. Für die meisten Spielerinnen ist das irrelevant, weil das Guthaben auf dem Konto in der Regel über CHF 10.- liegt. Für den Grenzfall ist es ein kleines Extra.
Zum Willkommensbonus, zur Umsatzbedingung und zum Spielangebot gibt der Forschungsbeleg keine konkreten Zahlen. Pasino.ch ist der Anbieter für Spielerinnen, die ein Haus in der Romandie suchen und jeden Rappen ausgezahlt haben wollen. Ein Besuch beim Anbieter klärt die aktuelle Bonuslage.
Swiss4win.ch — die Erweiterung des Casino Lugano
Swiss4win.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Lugano, eines der wenigen Häuser im Tessin. Die Online-Konzession wurde am 1. März 2021 erteilt. Das Haus steht für die italienische Schweiz und ihre Casino-Tradition, das Online-Angebot für TWINT-Einzahlungen ohne Zusatzgebühren.
Swiss4win.ch bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Damit ist Swiss4win.ch der Anbieter mit der klarsten TWINT-Positionierung unter den dokumentierten Referenzierten — die Spielerin weiss genau, was sie bekommt: keine Gebühr, sofortige Verarbeitung. Was im EU-Ausland Standard sein sollte, ist in der Schweiz ein klar formuliertes Versprechen.
Swiss4win.ch ist der Anbieter für Spielerinnen, die TWINT nutzen und ein Haus im Tessin suchen. Wer die aktuellen Bedingungen für Bonusaktionen einsehen möchte, findet diese direkt beim Anbieter.
Admiral.ch — die Erweiterung des Casino Mendrisio
Admiral.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Mendrisio, das jüngste Haus unter den zehn Anbietern, mit einer Online-Konzession erst seit dem 16. Juli 2025. Das Haus steht für die Südschweiz und ihre Casinodichte, das Online-Angebot für eine breite Zahlungspalette mit E-Wallets.
Admiral.ch bietet für Einzahlungen und Auszahlungen Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint an. Damit ist Admiral.ch der Anbieter mit der ausgewogensten Mischung aus Karten, E-Wallets und TWINT — die Spielerin hat die Wahl zwischen den gängigsten Methoden, ohne dass eine Methode fehlt. Die E-Wallet-Option ist besonders für die Spielerinnen relevant, die ihre Casino-Auszahlung nicht auf dem Bankkonto sehen wollen.
Admiral.ch ist der Anbieter für Spielerinnen, die ein junges Online-Angebot suchen und zwischen Karten, E-Wallets und TWINT wählen wollen. Wer ein etabliertes Online-Angebot sucht, ist bei einem der älteren Anbieter besser aufgehoben. Die Bonusbedingungen sind beim Anbieter selbst einsehbar.
Casineo.ch — die Erweiterung des Casino Locarno
Casineo.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Locarno und der jüngste Eintrag in der ESBK-Liste, mit einer Online-Konzession erst seit dem 17. März 2026. Das Haus steht für die Südschweiz, das Online-Angebot ist neu und entsprechend weniger dokumentiert als das der älteren Anbieter.
Casineo.ch hat eine Mindesteinzahlung für alle Einzahlungsmethoden von CHF 10.-; zu den Zahlungsmethoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Damit ist Casineo.ch der Anbieter mit der einfachsten Zahlungspalette unter den dokumentierten Drei. Das ist nicht schlecht, es ist neu — drei Methoden, alle gängig, keine Exoten.
Casineo.ch ist der Anbieter für Spielerinnen, die ein nagelneues Haus suchen und nichts dagegen haben, dass das Angebot noch wächst. Wer ein ausgereiftes Online-Casino sucht, ist bei einem der älteren Anbieter besser aufgehoben. Die aktuell verfügbaren Bonusangebote lassen sich auf der Webseite des Casinos prüfen.
Was die Spielerin aus all dem mitnimmt
Zehn Anbieter, ein Gesetz, eine Aufsicht. Das ist die Schweizer Landschaft, und sie ist klein genug, um sie zu kennen, und eng genug, um sie zu vergleichen. Wer eine Echtgeld-Casino-App in der Schweiz sucht, sucht nicht die grösste Auswahl, sondern die richtige — den Anbieter, der zur eigenen Zahlungsmethode passt, zum eigenen Bonusverständnis, zur eigenen Spielpause-Disziplin. Wer das Spiel sucht, das ohne Limit und ohne Kontrolle läuft, sucht etwas, das es hier nicht gibt — und das ist genau der Punkt, an dem die Schweizer Aufsicht ihren Job macht.
Die wichtigste Entscheidung ist nicht die Auswahl des Anbieters, sondern die Entscheidung, ob das eigene Spielverhalten im Rahmen bleibt. Eine Spielpause von 15 Minuten, ein Einzahlungslimit von CHF 50.- pro Woche, ein Blick auf den Selbsttest — das sind die Werkzeuge, die die Schweiz der Spielerin gibt. Sie funktionieren nur, wenn die Spielerin sie nutzt. Sie sind umsonst, und sie sind der einzige Schutz, der ohne Konsequenz bleibt.
Häufig gestellte Fragen
Ist eine Echtgeld-Casino-App in der Schweiz legal?
Ja, aber nur bei den zehn Anbietern mit ESBK-Konzession. Das sind Swisscasinos.ch, Jackpots.ch, Mycasino.ch, Casino777.ch, Starvegas.ch, 7melons, Pasino.ch, Swiss4win.ch, Admiral.ch und Casineo.ch. Jeder dieser Anbieter ist die Online-Verlängerung eines Schweizer Spielcasinos mit Bundesbewilligung. Anbieter ohne Schweizer Konzession sind auf der Sperrliste der ESBK und in der Schweiz per DNS-Block gesperrt.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
An der ESBK-Liste, die regelmässig aktualisiert wird und alle konzessionierten Anbieter nennt. Die Liste enthält sowohl das Online-Angebot als auch das landbasierte Casino, das dahinter steht — zum Beispiel Jackpots.ch mit dem Grand Casino Baden. Wer auf einer Seite spielt, die nicht auf dieser Liste steht, spielt ohne Schweizer Konzession und damit ohne Schweizer Schutz.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbanken gleichzeitig — online und landbasiert, in der ganzen Schweiz und in Liechtenstein. Sie wird bei einem der zehn Anbieter beantragt, gilt aber sofort für alle. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Grund der Sperre nicht mehr besteht. Neben der harten Sperre gibt es weichere Werkzeuge: Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Spielpausen zwischen 15 Minuten und 6 Monaten.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus einem Schweizer Online-Casino mit ESBK-Konzession sind bis CHF 1’000’000 steuerfrei (der Betrag ist indexiert und liegt 2026 bei rund CHF 1.07 Mio.). Darüber fällt eine Verrechnungssteuer von 35% auf den überschiessenden Betrag an. Gewinne aus ausländischen oder nicht konzessionierten Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Das ist ein wesentlicher Unterschied, der die Wahl des Anbieters auch steuerlich relevant macht.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Sie werden in der Schweiz per DNS-Block gesperrt und sind für die meisten Nutzerinnen nicht mehr direkt erreichbar. Wer über technische Umgehungen spielt, spielt gegen das Schweizer Recht und ohne jeden Schutz — keine Auszahlungsgarantie, kein Rechtsweg bei Streit, keine Spielsperre. Die ESBK stellt klar, dass die Strafverfolgung den Anbieter trifft, nicht die Spielerin. Aber die Spielerin verliert den Schutz, nicht die Strafverfolgung.
Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?
Die meisten Anbieter akzeptieren TWINT, Kreditkarten (Visa, Mastercard, vereinzelt Diners Club und Discover), PostFinance, Apple Pay, paysafecard und Banküberweisung. Einige bieten zusätzlich Skrill und Neteller. Kryptowährungen werden von keinem ESBK-lizenzierten Anbieter akzeptiert. Auszahlungen gehen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto der Spielerin — Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen. Die Bearbeitung dauert je nach Methode zwischen sofort (TWINT) und 1 bis 3 Werktage (Banküberweisung).
Erstellt von der Redaktion von „Casino Startbonus CH”.
